BIOGRAPHIE

Starsailor - Biographie

 

© Paul O'Rorke

Es war im Herbst 2001, in einer schlaflosen Nacht. Auf MTV lief ein Concertmitschnitt von einer Band die ich nicht kannte. Ich war hin und weg. Hingerissen und begeistert. In dieser, für mich unvergesslichen Nacht entdeckte ich meine Liebe zu Starsailor.
 

 

Starsailor ist eine Band aus der Provinz Englands, Lancashire.

James Walsh (Gesang und Gitarre), James Stelfox (Bass), Ben Byrne (Schlagzeug) und Barry Westhead (Keyboards) haben sich mit ihren bittersüßen Melodien, lyrischen Höhenflügen und James emotionaler Stimme auf den Weg gemacht unvergesslich zu werden.

Begonnen hat die Geschichte irgendwann im April 2000. Starsailor spielten in einem kleinen Londoner Club und ein zufällig anwesender NME-Redakteur war begeistert und schrieb ein sehr lobendes Review über dieses Concert, der bis dahin völlig unbekannten Band.

Es nahm seinen Gang....
Das erste Mal auf deutschen Boden spielten sie, weil Chris Martin von Coldplay erkrankte und das Concert abgesagt werden musste. Das Publikum war von diesem Tausch zunächst nicht wirklich angetan um dann aber doch, nach den ersten Starsailor Songs, vollkommen gefangen zu sein.
 
Eine New Sensation war hier und vor allem in England geboren. Im Gegensatz zu andern typical Brit Pop Bands ließen sich Starsailor nie verheizen. Starsailor verlieren nicht den Boden unter den Füßen.
Man vermeidet die üblichen Feiern in den Londoner In-Clubs und bleibt lieber dort, wo die Wurzeln liegen. In einem Music College in Wigan. Dort haben sich Starsailor ende der 90iger zusammengefunden.
 

 

Am 10 Oktober erschien die LOVE IS HERE, die Kritiken sind rundweg begeistert und Starsailor steigen als neuer Stern in den Pophimmel auf. Zurecht!!! Musik für chronisch gefühlskranke Menschen, unglücklich oder glücklich Verliebte und sonstige Traumtänzer.

 
Die Stimmungen der Songs bewegen sich zwischen verzweifelt und melancholisch. Manchmal tieftraurig, aber nie versinken sie in einem depressiven Loch. Traurig und verzweifelt, aber nie lebensverneinend. Ruhig und doch aufwühlend sind die Songs auf der Love Is Here. Zum Sterben, nein zum Leben schön!
Schwierig und sehr durcheinander ist die Gefühlswelt von James Walsh und das drückt er in den Songs perfekt aus. Sie berühren ganz tief im Inneren.

  
Als Starsailor dann im Frühjahr 2002 durch Deutschland touren, setzt sich das Gehörte und Erlebte, erfühlte live fort. Starsailor begeistern, die noch wenigen deutschen Fans. Sie haben sich mit ihrer ersten Platte und den wenigen Concerten tief in die Herzen und Seelen Ihrer Fans gespielt.
LOVE IS HERE!!! 
 

 

Zwei Jahre später erscheint das zweite Album Silence Is Easy. In diesen vergangen zwei Jahren haben sich Starsailor und auch der Schreiber dieser Zeilen verändert. Die Segler sind sonniger geworden, leichter, entspannter und vielleicht auch glücklicher geworden. Der Schreiber auch


Die Melodien sind beat- und poplastiger geworden. Gute Laune Songs die Spaß machen. Four to the floor!!! Nichts desto trotz sind diese eingängigen und unterhaltsamen Songs immer noch tief- und hingergründig. Verpackt in gefälligen, eingängigen Popmantel.

 

Phil Spector half, mit aus Silence is easy und White Dove zwei wunderbar gefühlvolle Songs zu machen. Mit Shark Food ist den Seglern eins der schönsten Songs auf dem Album gelungen und mit Music Was Saved, der Opener des Albums, eine Liebeserklärung an die Musik. Some Of Us und Resless Heart sind für mich Erinnerungen an die Love Is Here. Man spürt dass sich die Segler doch nicht so sehr verändert haben. Trotz der sonnigen und glücklichen

 

Grundstimmung auf der Silence Is Easy bleiben sie, tief drin, doch die chronischen Gefühlskranken. Weil beide Seiten gelebt werden aber die glüchere wirkende Grundstimmung doch stärker ist und weil ich mich mit den Seglern verändert hab, deshalb liebe ich dieses Album genauso wie die Love Is Here.
 

Im Spätherbst 2003 waren Starsailor auf Deutschland Tour. Im Vergleich zu ihrer ersten Tour sind sie wesentlich durckvoller und offener geworden. Selbstsicherer und weniger schüchtern.
 
Auch wenn sie nicht immer in vollen Hallen gespielt haben war trotzdem jedes Concert ein Gefühlsbad aus Lachen und Weinen und wirklich (fast ) fast jeder hat die Concerte mit einem glücklichen Lächeln und ganz viel Gefühl im Bauch verlassen.
 
Die Sommer Festivals, bei denen die Segler sich neue Fans geschaffen haben, sind jetzt seit geraumer Zeit vorbei. Es ist wieder dunkel, kalt und trüb aber Starsailor haben begonnen an ihrem dritten Album zu arbeiten. Es wird also wieder heller und wärmer werden. Der nächste Frühling, der nächste Sommer kommt bestimmt und somit hoffentlich auch die Segler!!!

Thank goodness for the goodsouls
That make life better


Thank Starsailor for all this great Music
And much more than “just” Music